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LEADER-Jagstregion geht in die Verlängerung und sucht neue Förderprojekte

Artikel vom 11.01.2021

Verzögerungen haben manchmal auch etwas Gutes: die LEADER-Jagstregion wird um weitere zwei Jahre verlängert, da sich die europäischen Staats- und Regierungschefs erst Ende Dezember 2020 auf einen neuen mehrjährigen europäischen Haushalt 2021-2027 geeinigt haben.

Die LEADER-Aktionsgruppe Jagstregion verteilt seit 2015 europäische Fördermittel an regionale Projekte von Vereinen, Unternehmen und Kommunen. Seither wurden rund 40 Projekte mit über 3 Millionen Euro in den beteiligten 18 Kommunen im Ostalbkreis und neun Kommunen im Landkreis Schwäbisch Hall unterstützt. Mit Auslaufen des alten europäischen Haushalts zum Jahresende 2020 hätten eigentlich auch die LEADER-Fördermöglichkeiten der Jagstregion geendet.

Da nun aber durch die späte Einigung auf einen neuen EU-Haushalt auch die Aufstellung der einzelnen EU-Förderprogramme noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, wird die aktuelle LEADER-Förderperiode um zwei weitere Jahre verlängert. Somit kann die Jagstregion auch in den Jahren 2021 und 2022 neue Förderprojekte für die Aufnahme in das LEADER-Programm auswählen.

Zum 15. Januar 2021 ist der nächste Projektaufruf gestartet: Bewerben können sich Projekte aus dem Bereich Landschaftspflege. Hierunter fallen beispielweise Investitionen für den Schutz und die Entwicklung von Natur, Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume. In der Vergangenheit förderte die LEADER-Jagstregion hier den Bau von Weidehütten oder des Bienenzentrums Bühlertal in Bühlerzell, in dem Imker aus der ganzen Region Geräte zur Honiggewinnung nutzen können.

Die Bewerbungen sind bis zum Montag, 22. Februar 2021 bei der LEADER-Geschäftsstelle mit Sitz in der Oberen Straße 11 in Ellwangen einzureichen. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle beraten gerne zu den Fördermöglichkeiten und sind telefonisch unter 07961 81-496 oder via E-Mail an info@jagstregion.de erreichbar.

Voraussichtlich noch im Frühjahr 2021 erfolgt ein weiterer Projektaufruf für Investitionen von Kommunen sowie Existenzgründungen und Unternehmenserweiterungen, der unter anderem über die Website www.jagstregion.de veröffentlicht wird.

Parallel zur Fortsetzung der aktuellen LEADER-Förderperiode beginnen in der Jagstregion auch schon die Vorbereitungen für die nächste Förderphase: Mitte Februar gibt der Trägerverein Bürgerschaftliche Regionalentwicklung Jagstregion e. V. eine Interessensbekundung beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ab, um in das Neubewerbungsverfahren einzusteigen. Das ist der Grundstein dafür, um voraussichtlich ab 2023 erneut als LEADER-Fördergebiet ausgewählt werden zu können.