Corona-Neuigkeiten: Gemeinde Neuler

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Corona-Neuigkeiten

Updates zur Corona-Pandemie

Hier finden Sie alle Updates zur Corona-Pandemie. Diese Seite wird regelmäßig mit neuen Informationen aktualisiert.

Corona-Verordnung der Landesregierung

Aufgrund der dynamischen Situation, die ständig Anpassungen der Corona-Verordnung fordert, verweisen wir an dieser Stelle auf die Internetseiten des Kultusministeriums und des Landes Baden-Württemberg, auf welchen immer die aktulleste Fassung der Verordnung einzusehen ist. Auf der Seite des Kultusministeriums ist die Verordnung zudem in Fremdsprachen sowie in Leichter und Gebärdensprache verfügbar.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie kompakte Informationen über das Virus und das Impfen, welche auch in Leichter und Gebärdensprache verfügbar sind.

Das Sozialministerium hat einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen obige Verordnung veröffentlicht.

Impfberechtigte in Baden-Württemberg

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen, wer in Baden-Württemberg impfberechtigt ist.

 

Liebe Eltern und Kinder – bitte beachten: Nutzung Sport-, Gummi-, und Skateplatz

Der Betrieb dieser Anlagen ist nur für die kontaktlose Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet; auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere Gruppen (z.B. zu zweit)  den Sport ausüben, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist.

Neben den Maßnahmen der Landes-Notbremse gelten ab diesen Mittwoch zusätzliche Beschränkungen

Ostalbkreis stellt Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 200 amtlich fest


Am vergangenen Samstag (17. April 2021) hat der Ostalbkreis den dritten Tag in Folge die 7-Tage-Inzidenz von 200 überschritten. Deshalb hat die Landkreisverwaltung am heutigen Montag (19. April 2021) das Überschreiten der 200er-Marke amtlich festgestellt. Damit treten die in der Corona-Verordnung des Landes für diesen Fall genannten Maßnahmen ab Mittwoch, 21. April 2021, in Kraft.

Schließung von Schulen und Kitas
Im Einzelnen bedeutet dies, dass der Präsenzbetrieb von Kindertageseinrichtungen, erlaubnispflichtiger Kindertagespflege, Grundschulförderklassen, Schulkindergärten sowie von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, der flexiblen Nachmittagsbetreuung sowie der Horte und Horte an der Schule und der Präsenzunterricht an Schulen untersagt ist.
Ausgenommen sind in den Schulen Abschlussklassen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sowie die Durchführung von Leistungsfeststellungen, Zwischen- und Abschlussprüfungen. Eine Notbetreuung der Klassen 1 bis 7 in Schulen sowie in den Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen ist zulässig.

Bisher geltende Maßnahmen auch weiterhin gültig bzw. durch Notbremse noch verschärft
Außerdem gelten auch die Maßnahmen, die bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 in der seit diesen Montag in Kraft getretenen Landes-Verordnung genannt sind:

Dies bedeutet:

  1. Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind nur gestattet, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person einschließlich der zu ihrem Haushalt gehörenden Kinder bis einschließlich 14 Jahre teilnehmen; Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen, die ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt.
  2. Der Betrieb von Wettannahmestellen, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten ist für den Publikumsverkehr insgesamt untersagt.
  3. Der Betrieb von Sportanlagen ist nur zulässig für Sport in Form der Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs des Spitzen- und Profisports sowie von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden; auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere Gruppen nach Maßgabe von Ziff. 1 den Sport ausüben, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist.
  4. Der Betrieb von Betrieben zur Erbringung körpernaher Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt.
  5. Der Betrieb von Friseurbetrieben und Barbershops ist für den Publikumsverkehr unter der Maßgabe gestattet, dass zur Inanspruchnahme der Dienstleistung die Vorlage eines Nachweises eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a CoronaVO erforderlich ist.
  6. Der Betrieb von Sonnenstudios ist für den Publikumsverkehr untersagt.
  7. Der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen ist nur im Rahmen des Onlineunterrichts zulässig

Für den Einzelhandel gilt:
Die Öffnung von Einzelhandelsbetrieben, Ladengeschäften und Märkten, mit Ausnahme von Abholangeboten und Lieferdiensten einschließlich solcher des Online-Handels, ist untersagt.

Von der Untersagung ausgenommen sind

  1. der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, einschließlich Direktvermarktern, Metzgereien, Bäckereien und Konditoreien,
  2. Wochenmärkte,
  3. Ausgabestellen der Tafeln,
  4. Apotheken, Reformhäuser, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Hörgeräteakustiker, Optiker, Babyfachmärkte,
  5. Tankstellen,
  6. Poststellen und Paketdienste, Banken und Sparkassen sowie Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr,
  7. Reinigungen und Waschsalons,
  8. der Zeitschriften- und Zeitungsverkauf,
  9. Verkaufsstätten für Tierbedarf und Futtermittelmärkte,
  10. der Großhandel und
  11. Gärtnereien, Blumenläden, Baumschulen und Gartenmärkte.
     

Das heißt, die Öffnung von Bau- und Raiffeisenmärkten ist ab 21. April 2021 untersagt.

Weiterhin Ausgangsbeschränkung nachts
Nach wie vor gilt im Ostalbkreis auch die nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr. Gemäß der Neufassung der Corona-Verordnung durch das Land muss die Ausgangsbeschränkung im Ostalbkreis so lange bestehen bleiben, bis die 7-Tage-Inzidenz wieder unter 100 gefallen ist.

Was gilt wie lange?
Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis an fünf Tagen in Folge unter 200 liegt, kommen die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes für eine Inzidenz von über 200 nicht mehr zur Anwendung. Das Landratsamt wird die Feststellung einer Unterschreitung des Inzidenzwertes von 200 sowie den Zeitpunkt des Inkrafttretens einer geänderten Regelung unverzüglich ortsüblich bekanntmachen. Ebenso erfolgt eine unverzügliche Feststellung und ortsübliche Bekanntmachung, wenn der Inzidenzwert von 100 unterschritten wird.

Verstärkte Kontrollen
Die Polizei wird die Einhaltung der Vorgaben der Corona-Verordnung, insbesondere was die Maskenpflicht im öffentlichen Raum und die Einhaltung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung betrifft, kontrollieren. „Wir müssen den Kontrolldruck angesichts der rasant steigenden Neuinfektionen erhöhen“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse, „deshalb werde ich mich diese Woche auch mit den Kommunen dahingehend abstimmen, dass die ab diesen Mittwoch geltenden verschärften Vorgaben für den Lebensmitteleinzelhandel vor Ort von den Bürgermeisterämtern überprüft werden. Der sonstige Einzelhandel darf nur über „Click&Collect“ verkaufen, deshalb müssen sich auch die Einzelhändler, die geöffnet haben dürfen, ganz besonders an die Hygienekonzepte und die flächenmäßige Begrenzung der Kunden halten!“

Ein gestuftes Vorgehen bei einem örtlich auffälligen Anstieg der Corona-Zahlen will der Kreischef diese Woche noch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern besprechen. „Wir werden das Infektionsgeschehen in Kommunen mit einer Inzidenz, die 50 Punkte über der Kreisinzidenz liegt, oder mit einer Verdoppelung der Neuinfektionen binnen weniger Tage, noch detaillierter analysieren“, kündigt Bläse an. „Gemeinsam werden wir dann entscheiden, ob und gegebenenfalls welche weiteren Maßnahmen in der betroffenen Kommune ergriffen werden müssen.“ Der Landrat appelliert weiterhin an die Solidarität und die Einsicht der Bürgerschaft, die Beschränkungen mitzutragen und hofft damit auf einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen in den kommenden Wochen.

Verfügung des Kreises auf www.ostalbkreis.de
Wie immer ist die aktuelle Verfügung auf der Website des Ostalbkreises unter „Öffentliche Bekanntmachungen“ veröffentlicht. „Aktuelles zum Coronavirus“, u. a. die aktuellen Infektions- und Impfzahlen im Ostalbkreis, gibt es auf der Startseite.

2. Änderungsverordnung mit Gültigkeit ab 19. April 2021 zur Änderung der 7. CoronaVO der Landesregierung

Das Land Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung bis zum 16. Mai verlängert. Zusätzlich setzt die Landesregierung mit der Anpassung der Corona-Verordnung die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bereits vor dessen Inkrafttreten um. Damit ergeben sich ab dem 19. April 2021 folgende Änderungen:

  • Schulen:
    • Grundsätzlich gilt für alle Klassenstufen: Wechselunterrichtsmodelle plus Testpflicht. Beim Wechselunterricht muss gewährleistet sein, dass die Abstände eingehalten werden und sich die unterschiedlichen Lerngruppen nicht begegnen.
    • Inzidenzunabhängige Testpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Präsenzbetrieb.
    • In Stadt- und Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 über liegt, muss am übernächsten Tag auf Fernunterricht umgestellt werden. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) G und K sind hiervon weiterhin ausgenommen.
    • Die Testpflicht gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.
  • Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 nur noch Notbetreuung anbieten.
  • Des Weiteren gelten in Stadt- und Landkreisen, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt, ab dem übernächsten Tag folgende zusätzliche zu den bereits in Baden-Württemberg geltenden Regelungen:
    • Verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei weiterhin nicht mit. Die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.
    • Von 21 bis 5 Uhr gelten verpflichtende Ausgangsbeschränkungen. Die Wohnung oder Unterkunft darf nur für die folgenden Zwecke verlassen werden:
      • Zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen.
      • Für Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge oder -vorsorge dienen, sowie Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der Legislative, Judikative und Exekutive sowie Einrichtungen der Selbstverwaltung einschließlich von Erörterungsterminen und mündlichen Verhandlungen im Zuge von Planfeststellungsverfahren.
      • Versammlungen nach Artikel 8 Grundgesetz.
      • Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen.
      • Zur Berufsausübung, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien.
      • Zur Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts.
      • Zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger oder der Begleitung Sterbender.
      • Zur Versorgung von Tieren, beispielsweise Gassi gehen.
      • Aufgrund ähnlich gewichtiger und unabweisbarer Gründe.
    • Bau- und Raiffeisenmärkte müssen schließen. 
    • Click&Collect bleibt für die geschlossenen Einzelhandelsbetriebe auch in der Notbremse weiterhin möglich. 
    • Wettannahmestellen müssen für den Publikumsverkehr schließen.
    • Für den nicht zu schließenden Einzelhandel gilt: Auf den ersten 800 Quadratmetern (m²) Verkaufsfläche darf sich pro 20 m² Verkaufsfläche nur ein Kunde aufhalten. Darüber hinaus darf sich nur ein Kunde pro 40 m² Verkaufsfläche aufhalten. In einem Ladengeschäft mit 600 m² Verkaufsfläche dürfen sich also maximal 30 Kundinnen und Kunden aufhalten. Bei 1.200 m² Verkaufsfläche wäre das Limit bei 50 Kundinnen und Kunden erreicht (800 m² = 40 Kundinnen und Kunden + weitere 400 m² = 10 Kundinnen und Kunden). 
    • Sport darf im Freien und geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Auf weitläufigen Sportanlagen wie Golfplätzen oder Reitplätzen können auch mehrere Gruppen individualsportlich aktiv sein, wenn ausgeschlossen ist, dass sich die Gruppen untereinander begegnen.
    • Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a der Corona-Verordnung.
  • Weitere Anpassungen der Corona-Verordnung:
    • Definitionen für geimpfte und genesene Personen (§ 4a)
    • Anpassungen bei den Testpflichten in unterschiedlichen Bereichen für geimpfte und genesene Personen.
 

Weitere Informationen können sie der aktuellen Corona-Verordnung mit Gültigkeit ab 19. April 2021 (konsolidierte Fassung) sowie der Übersicht „Auf einen Blick“ mit Stand ab 19. April 2021 entnehmen.

Über 60-Jährige nun impfberechtigt

Ab Montag, 19. April 2021 wird die Impfterminvergabe für alle über 60-Jährigen geöffnet sein.

Aufgrund der zu erwartenden erhöhten Nachfrage durch die weitere Öffnung ruft das Sozialministerium insbesondere alle über 70-Jährigen dazu auf, in den kommenden Tagen Impftermine zu buchen. Eine Terminvereinbarung über den Montag hinaus ist natürlich auch für die über 70-Jährigen weiter möglich.

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung des Sozialministeriums zu entnehmen.

Ostalbkreis legt nächtliche Ausgangssperre fest

Da das Infektionsgeschehen immer noch sehr hoch ist und der Inzidenzwert des Ostalbkreises über 150 liegt, wurde eine Allgemeinverfügung für nächtliche Ausgangssperren erlassen. Demnach ist ab Mittwoch, 14.04.2021 der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft im Ostalbkreis in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen folgender triftiger Gründe gestattet:

 

1. Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum, 

2. Besuch von Veranstaltungen im Sinne des § 10 Abs. 5 CoronaVO, 

3. Versammlungen im Sinne des § 11 CoronaVO, 

4. Veranstaltungen im Sinne des § 12 Abs. 1 und 2 CoronaVO, 

5. Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, 

6. Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft, 

7. Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen, 

8. Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich, 

9. Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen, 

10. unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren sowie Maßnahmen der Tierseuchenprävention und zur Vermeidung von Wildschäden, 

11. Maßnahmen der Wahlwerbung für die in § 10 Abs. 3 Nr. 1 CoronaVO genannten Wahlen und Abstimmungen, insbesondere die Verteilung von Flyern und Plakatierung, und  12. sonstige vergleichbar gewichtige Gründe.

 

Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung bzw. der Allgemeinverfügung entnehmen.

Kostenlose Corona-Testaktion

Am Donnerstag, 25. März 2021 führt die Gemeindeverwaltung in Kooperation mit der Kirchengemeinde in der Schlierbachhalle ab 17:00 Uhr eine kostenlose Corona-Testaktion durch. Die Testungen selbst übernimmt der DRK Ortsverein Neuler.
Die Testaktion richtet sich an alle Kindergartenkinder sowie die Grundschüler der Brühlschule. Die Teilnahme an der Testaktion ist freiwillig und nur nach vorheriger Anmeldung (Anmeldeschluss: Mittwoch, 24.03.2021, 10:00 Uhr) möglich. 

Mobiles Impfen in Neuler

Mobiles Impfteam kommt in den Sport- und Kulturtreffpunkt Neuler, um Senioren aus vier Gemeinden zu impfen.

Das Mobile Kreisimpfteam führt im Sport- und Kulturtreffpunkt Neuler eine Corona-Impfaktion durch. Es sollen dabei insgesamt 123 über 80-Jährige aus den Gemeinden Neuler (50 Personen), Jagstzell (18), Adelmannsfelden (29) und Rosenberg (26) geimpft werden. „Eine gemeinsame Impfaktion mache für unsere vier Gemeinden Sinn, da man alleine nicht genügend Impfwillige für den Einsatz eines Mobilen Impfteams erreicht hätte“, so Bürgermeisterin Sabine Heidrich. Ihre Bürgermeisterkollegen begrüßen dieses Vorgehen.

Das Landratsamt hat den Sonntag, 28.03.2021 und Dienstag, 30.03.2021 als ersten Impftermin festgelegt. Die Gemeinde Neuler stelle hierfür den Sport- und Kulturtreffpunkt zur Verfügung. Das Impfen beginnt jeweils um 9.30 Uhr und dauert bis ca. 16.00 Uhr. Am Sonntag werden die Senioren aus Neuler und Jagstzell geimpft, am Dienstag sind die Senioren aus Adelmannsfelden und Rosenberg an der Reihe.

Die Mitarbeiter der jeweiligen Rathausteams bereiten die Impfaktion entsprechend vor und haben die konkreten Termine an die Impfwilligen vergeben. Zudem unterstützen Mitglieder des DRK-Ortsverein Neuler das Mobile Impfteam u. a. in der Nachsorge der geimpften Personen. Die Zweitimpfung soll genau sechs Wochen später am 9. bzw. 11. Mai durchgeführt werden.

Corona-Verordnung der Landesregierung mit Gültigkeit ab 22. März 2021

Die aktuelle Corona-Verordnung der Landesregierung mit Gültigkeit ab 22. März 2021 bringt folgende wesentlichen Änderungen:

  • Ausweitung der erweiterten Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske) auf die Grundschulen und weiterführenden Schulen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.
  • Die Ausnahme für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre bei der Maskenpflicht entfällt. Anstatt einer sogenannten Alltagsmaske müssen nun auch Kinder eine medizinische oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen.
  • Maskenpflicht für Personal in Kitas, Grundschulförderklassen, Horten, Schulkindergärten – außer im ausschließlichen Kontakt mit den Kindern. Weitergehende Regelungen können die Einrichtungen beschließen.
  • Zulassung von Wechselunterricht zur Wahrung des Abstandsgebots für die Klassenstufen 5 und 6 sowie an allen Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie SBBZ mit anderen Förderschwerpunkten mit diesen Bildungsgängen.
  • Nachhilfeunterricht kann in Gruppen von bis zu fünf Schülerinnen und Schülern in Präsenz stattfinden. Auch hier gilt die erweiterte Maskenpflicht.
  • Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen Unterricht anbieten. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 im Stadt-/Landkreis dürfen sie nur Online-Angebote anbieten (Notbremse).
  • Autokinos dürfen wieder öffnen. Auch Autokonzerte und Autotheater können wieder stattfinden.
  • In der Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Podologie sowie medizinische Fußpflege ist kein Schnelltest mehr erforderlich, wenn bei der Behandlung keine Maske getragen werden kann.
  • Fahrschulen dürfen auch Aufbauseminare nach§ 2b Straßenverkehrsgesetz (StVG) und Fahreignungsseminare nach § 4a StVG durchführen.
 

Hier finden Sie weitergehende Informationen zur Anwendung und Auslegung.

Corona-Maßnahmen auf einem Blick in einem Schaubild zusammengefasst.

Kindergartenschließung aufgrund Corona-Ausbruchsgeschehen

Neben den beiden Kindergärten St. Benedikt und Mutter Teresa in Neuler bleibt auch eine Klasse der Brühlschule durch in Quarantäne befindliche Kinder zuhause. 
Im Rahmen des bisherigen Infektionsgeschehens verzeichnete das Gesundheitsamt Ostalbkreis insgesamt 9 positiv auf Corona getestete Personen. Bei 4 Personen liegt bereits der labortechnische Nachweis der britischen Virus-Variante vor, bei den anderen 5 Personen ist aufgrund Infektionsketten der epidemiologische Verdacht vorhanden. Die labortechnische Bestätigung liegt momentan noch nicht vor. 
Aufgrund der Vorgaben der Corona-Verordnung Absonderung sind in der Folge neben den 9 Infizierten weitere 216 Personen in Isolation bzw. Quarantäne.
Insgesamt sind 57 Haushalte betroffen.

Impfungen mit AstraZeneca auch in Baden-Württemberg gestoppt

Baden-Württemberg hat die Impfzentren im Land aufgefordert, unverzüglich die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff zu stoppen. Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aus. 

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg (Stand: 15.03.2021)

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung des Landratsamt Ostalbkreis vom 15.03.2021

 

Was bedeutet dies für Ihren Impftermin?

Neue Corona-Verordnung und Öffnungsstrategie bis 28. März 2021

Die 6. Corona-Verordnung berücksichtigt die zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 3. März 2021 beschlossenen Öffnungsschritte. Das Öffnungskonzept umfasst mehrere Stufen, die an die Inzidenzen gebunden sind. Baden-Württemberg hat sich dafür entschieden, die Inzidenzen in den Landkreisen zum Maßstab zu nehmen.

Die Verordnung tritt am 8. März 2021 in Kraft. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/. Hier finden Sie auch eine Zusammenfassung über die Änderungen zum 8. März 2021 sowie die Corona-Regeln auf einen Blick und eine Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten.

 

Dezentrales Impfen in weiteren Städten und Gemeinden im Ostalbkreis noch im März

 

Landrat Dr. Joachim Bläse: „Einzelhandel im Ostalbkreis kann angesichts der aktuell niedrigen Inzidenz am Montag öffnen!“

Ende kommender Woche startet das dezentrale Impfen im Mutlanger Forum für die Gemeinden des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald und die Stadt Lorch. Laut Landrat Dr. Joachim Bläse werden die mobilen Impfteams anschließend in weiteren Kommunen des Ostalbkreises vor Ort impfen. „Damit können wir den Seniorinnen und Senioren über 80 in den weiter vom Aalener Kreisimpfzentrum entfernten Städten und Gemeinden bis Anfang April ein Impfangebot machen!“, freut sich der Landrat darüber, dass der Impfstoff schneller in die Fläche kommen kann, als ursprünglich gedacht.

Weitere Planung für dezentrales Impfen im Ostalbkreis

Bereits in den Kalenderwochen 11 und 12 können in Teilen von Schwäbisch Gmünd (gemeinsames Standortkonzept mit Waldstetten), in Bopfingen/Kirchheim/Riesbürg, in Neresheim und in Stödtlen/Wört weitere Impftermine stattfinden. Neben den mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart werden auch Impfteams aus dem Aalener Impfzentrum im Einsatz sein. Für KW 13 eingeplant sind Waldstetten, Ellenberg, Rosenberg und Jagstzell, Gschwend sowie Unterschneidheim und Tannhausen. Die Bürgermeisterämter werden alle impfberechtigten Über-80-Jährigen rechtzeitig anschreiben und das Interesse an einer Impfung abfragen, um anschließend fixe Termine zu vergeben. „Alle anderen Kommunen werden zu gegebener Zeit folgen, dort werden die Bürgermeisterämter momentan aber noch keine Abfrage bei den Bürgerinnen und Bürgern starten“, erklärt Bläse. „Wer dort wohnt, profitiert indirekt von freiwerdenden Kapazitäten im Kreisimpfzentrum. Darüber hinaus startet nächste Woche ein weiteres Pilotprojekt des Landes, um die Impfung bei niedergelassenen Ärzten zu erproben. Ziel des Sozialministeriums ist es, womöglich schon im April das Impfen in den Arztpraxen einzuführen.“

Bund-Länder-Beschluss ermöglicht Öffnung des Einzelhandels

Stand 5. März 2021 liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis bei 36 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern. Die Landesregierung hat sich darauf verständigt, bei den inzidenzabhängigen Lockerungsschritten die Inzidenzen in den Landkreisen als Maßstab zu nehmen und nicht die landesweite Inzidenz. Nachdem im Ostalbkreis die 7-Tage-Inzidenz bereits stabil unter 50 liegt, kann hier ab 8. März 2021 der Einzelhandel unter den jetzt schon für den geöffneten Handel geltenden Hygieneauflagen wieder öffnen. Gleiches gilt für Museen, Galerien und botanische Gärten. Auch kontaktfreier Sport im Freien und auf Außensportanlagen ist mit bis zu zehn Personen möglich. Die genaue Umsetzung wird das Land im Laufe des Wochenendes in der Corona-Verordnung regeln.

Der Ostalb-Landrat begrüßt die Entscheidung von Bund und Land, erste inzidenzabhängige Öffnungsschritte zu machen. „Wir alle brauchen eine Perspektive. Dies gilt umso mehr für den Einzelhandel und die Gastronomie“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse. „Diese Öffnung muss jedoch mit verstärktem Impfen und kontinuierlichem Testen einhergehen. Eine umfangreiche Infrastruktur für Antigen-Schnelltests haben wir gemeinsam mit Ärzten und Apothekern sowie den DRK-Kreisverbänden und den Maltesern in vier Testzentren kurzfristig geschaffen. Regionale Ansätze sehe ich als Ansporn für die Bevölkerung, sich an die Abstands- und Hygienemaßnahmen sowie geltende Kontaktverbote zu halten.“

Damit appelliert der Landrat gleichzeitig an alle Bürgerinnen und Bürger, durch ihr Verhalten mit dazu beizutragen, dass weitere Öffnungen bald möglich sind. Weniger sorgt sich Bläse um den Shopping-Tourismus aus anderen Landkreisen: „Ich bin überzeugt, dass niemand die bislang erzielten Erfolge in der Corona-Bekämpfung leichtfertig aufs Spiel setzen will. Der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger wird mit Vernunft agieren.“

Mehr Menschen in Baden-Württemberg bekommen ein Impfangebot

Baden-Württemberg beginnt ab sofort, alle Personen bis einschließlich 64 Jahren aus der zweiten Priorität der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zu impfen. Zusätzlich können sich Menschen, die in Schulen und Kitas im direkten Kontakt mit Kindern arbeiten, impfen lassen.

Ausführliche Imformationen erhalten Sie auf der Homepage der Landesregierung.

Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg ab 14. Februar 2021

Hier finden Sie eine Übersicht der Regelungen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Ostalbkreis will Corona-Testkapazitäten zum Schulbeginn ausbauen

Landrat bittet Apotheken und Ärzte um Unterstützung

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurde im Ostalbkreis gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den Kreisärzteschaften ein Netzwerk zur Durchführung von Corona-Testungen geknüpft. Inzwischen werden in der Abstrichstelle und der Fieberambulanz in der Alten Musikschule in Aalen, anlassbezogen in den ehemaligen Räumen der Stadtwerke in Schwäbisch Gmünd oder auch in Corona-Schwerpunktpraxen von niedergelassenen Ärzten PCR-Tests durchgeführt. Hinzu kommen DRK, Malteser oder Johanniter, die punktuell Antigen-Schnelltests anbieten. Neuerdings dürfen auch Apotheken die Testung mit Antigen-Schnelltests durchführen.

Mit Blick auf den vom Land nach den Faschingsferien geplanten, gestaffelten Schulstart und den Vollbetrieb der Kitas plant die Landkreisverwaltung, die Angebotsstruktur für Schnelltests für Personal in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen deutlich auszuweiten. „Uns ist daran gelegen, dem betroffenen und nach der Teststrategie des Landes berechtigten Personenkreis dezentral, möglichst heimatnah und unkompliziert Antigen-Testungen zu ermöglichen“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. „Zudem wollen wir Anlaufstellen für diejenigen Bürgerinnen und Bürger schaffen, die sich als Selbstzahler testen lassen möchten.“

Der Landrat bittet deshalb alle Apothekerinnen und Apotheker im Kreis, die Interesse haben, diesen Testservice anzubieten, sich beim Landratsamt Ostalbkreis zu melden. In Absprache mit den beiden Kreisärzteschaften können sich auch interessierte niedergelassene Ärzte, die solche Testungen in ihren Praxen durchführen möchten, entweder bei den Kreisärzteschaften oder beim Landratsamt melden.

 

Kontakt bei der Landkreisverwaltung:
Landratsamt Ostalbkreis
Dezernat für Arbeit, Jugend, Soziales und Gesundheit
Frau Mayr
Tel. 07361 503-1406
E-Mail sabrina.mayr@ostalbkreis.de

Lockdown bis 07. März 2021 verlängert

Mit Beschluss vom 10. Februar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 11. Februar 2021 in Kraft.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen

Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) hat die bisher geltenden Ausgangsbeschränkungen per Eilentscheidung ab Donnerstag, 11.02.2021 aufgehoben. Der VGH hat seine Entscheidung u. a. mit der stark gesunkenen Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg begründet. Je nach Inzidenzwert sollen zukünftig regionale Regelungen getroffen werden. Weitere Informationen können der Pressemitteilung des Staatsministeriums entnommen werden.

Aufgrund dessen hat das Land Baden-Württemberg die Corona-Verordnung erneut geändert. Die Änderungen treten am 11.02.2021 in Kraft. 

Fahrten zu Impfzentren für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration haben sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbständig zu einem der Impfzentren gelangen können, geeignet. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen.

In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann.
In der ersten Gruppe der Impfberechtigten sind u. a. Menschen, die älter als 80 Jahre sind.

Neue Corona-Verordnung und Regelungen für den Lockdown bis 14.02.2021

Das Land hat die Regelungen zum verlängerten bundesweiten Lockdown in die neue Corona-Verordnung eingearbeitet. Ab dem 25.01.2021 bis zum 14.02.2021 wurde zu den bereits bestehenden Regelungen in Baden-Württemberg (u. a. Ausgangsbeschränkung) auch das Tragen einer medizinischen Maske für verschiedene Bereiche beschlossen.

Übersicht Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg vom 25.01.2021 bis 14.02.2021

Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen und Aktivitäten

Neue Corona-Verordnung vom 30.01.2021

Hier finden Sie nähere Informationen, sowie Fragen und Antworten auf der Seite des Landes Baden-Württembergs.

Derzeit keine Impftermine verfügbar (Stand: 21.01.2021)

In den nächsten 3 Wochen gibt es keine Impftermine. Die Landkreisverwaltung informiert die Öffentlichkeit wieder, wenn Termine zur Verfügung stehen.

Corona-Maßnahmen bis 14.02.2021 verlängert

Der Corona-Shutdown wird bis zum 14. Februar verlängert. Zusätzlich gilt eine neue Maskenpflicht in ÖPNV und Einzelhandel.
Näheres wird in der Corona-VO des Landes in den nächsten Tagen geregelt.
Hier finden Sie den Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar 2021

Die Maßnahmen im schnellen Überblick:

Kreisimpfzentrum (KIZ) im Ostalbkreis startet am 22.01.2021

Rund 50 Kreisimpfzentren nehmen landesweit am kommenden Freitag (22.01.2021) den Betrieb auf, darunter auch das KIZ des Ostalbkreises in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle.

Wer zum Personenkreis mit höchster Priorität nach der Corona-Impfverordnung des Bundes gehört, kann ab Dienstag, 19. Januar 2021 einen Impftermin im KIZ des Ostalbkreises vereinbaren. Dies ist telefonisch über die zentrale Nummer 116 117 oder über die Website www.impfterminservice.de möglich.

 

„Schon seit Silvester sind mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums aus Stuttgart in Altenpflegeeinrichtungen im Ostalbkreis unterwegs. Wir freuen uns, dass wir jetzt auch unser eigenes Impfzentrum hochfahren können. So können wir in der Ulrich-Pfeifle-Halle Corona-Impfungen anbieten und gleichzeitig unsere eigenen mobilen Impfteams vor Ort in die Altenpflegeheime schicken“, sagt Landrat Dr. Joachim Bläse zum Start des KIZ. Die Freude über den Impfbeginn im KIZ wird allerdings dadurch getrübt, dass die Landkreise nur alle 14 Tage mit Impfstoff versorgt werden und jeweils nur eine relativ geringe Menge erhalten. Deshalb kann auch nur eine begrenzte Zahl an Impfterminen vergeben werden.

 

Wer ist impfberechtigt? - Berechtigung wird vor Ort im KIZ überprüft

Zum impfberechtigten Personenkreis mit der höchsten Priorität gehören:

 
  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin
 

Die Landkreisverwaltung appelliert an alle, nur dann einen Impftermin zu buchen, wenn tatsächlich eine Berechtigung nach der Impfverordnung vorliegt. Vor Ort im Kreisimpfzentrum wird dies überprüft, insbesondere muss ein Ausweis vorgelegt werden. Angesichts der anfangs ohnehin nur begrenzt zur Verfügung stehenden Termine sollten diese nicht ohne Not von nicht Berechtigten blockiert werden.

 

Betreutes Wohnen an Altenpflegeeinrichtungen kann jetzt mitgeimpft werden

Bewohner und Beschäftigte von Altenpflegeeinrichtungen brauchen allerdings keinen Termin im Kreisimpfzentrum buchen, denn sie werden von den mobilen Teams der Impfzentren aufgesucht. Ganz aktuell hat das Sozialministerium des Landes auch entschieden, dass impfberechtigte Bewohner aus einem Betreuten Wohnen, das einer Altenpflegeeinrichtung räumlich angegliedert ist und zum selben Gebäudekomplex gehört, mit den Bewohnern der Einrichtung zusammen geimpft werden können. „Ich bin froh, dass sich das Land nun dazu entschieden hat, dann dies führte zu vielen Härtefällen und war in der Sache nicht nachvollziehbar“, begrüßt Dr. Bläse die Neuerung, über die das Landratsamt diesen Donnerstagabend informiert wurde.

 

Keine schriftliche Einladung des Landratsamts an Impfberechtigte - Kassen sollen Fahrtkosten zum KIZ übernehmen

Alle anderen genannten Impfberechtigten müssen sich selbst um einen Impftermin bemühen und werden von der Landkreisverwaltung nicht schriftlich zum Impfen eingeladen. „Diese falsche Annahme kursiert leider immer noch“, erklärt der Landrat und bittet alle Angehörigen, Nachbarn oder Bekannte darum, vor allem ältere Mitbürger bei Bedarf bei der Reservierung eines Impftermins zu unterstützen.

 

Dass vor allem die selbständige Anfahrt ans Kreisimpfzentrum nach Aalen für viele ältere Impfberechtigte ein großes Hindernis darstellt, haben die Krankenkassen inzwischen erkannt. So empfiehlt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen diesen nun, die Kosten für eine vom Hausarzt verordnete Fahrt mit dem Taxi oder sogar einen Krankentransport zu übernehmen. Bei Fragen zur Kostenübernahme empfiehlt die Landkreisverwaltung, sich an die eigene Krankenkasse zu wenden.

 

Wie viel Impfstoff erhält der Ostalbkreis und wie wird dieser verimpft?

Nach Informationen des Sozialministeriums Baden-Württemberg erhält der Ostalbkreis alle 14 Tage so viele Flaschen BioNTech-Impfstoff, dass daraus 1.170 Einzelimpfdosen gewonnen werden können. Davon wird entsprechend einer vom Ministerium empfohlenen Quotierung über zwei mobile Impfteams des Kreisimpfzentrums ein großer Teil für die Impfaktion in den Altenpflegeeinrichtung verwendet. 24 Heime werden vom Zentralen Impfzentrum Stuttgart geimpft, 28 Einrichtungen von den mobilen Impfteams des Ostalbkreises. Weitere Impfdosen werden für Klinik-Beschäftigte in Notaufnahmen sowie Corona-Isolier- und -intensivstationen und für Personal der Rettungsdienste vorgehalten. Somit können knapp 300 Impfberechtigte je Woche im Kreisimpfzentrum in der Ulrich-Pfeifle-Halle geimpft werden. Die Belieferung der Landkreise mit Impfstoff im 2-Wochen-Turnus soll für die nächsten sechs Wochen gelten.

 

„Wir sind sehr bemüht, die geringen Impfstoffmengen bestmöglich an die Impfberechtigten zu verteilen und zügig zu verimpfen. Besonders wichtig ist uns mit Blick auf die begrenzte Verfügbarkeit und die schwierigen Transport- und Lagerbedingungen, dass keine einzige Impfdosis vergeudet wird“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse.

  

Entwicklung der Corona-Infektionen im Ostalbkreis

Zum Stand 14.01.2021, 24:00 Uhr, meldet die Landkreisverwaltung folgende Zahlen:

- Neuinfektionen gesamt seit Beginn der Corona-Pandemie: 8.089 (+ 101 zum Vortag)

- Davon wieder genesen: 7.098

- Todesfälle: 154

- Aktive Fälle: 837

- 7-Tage-Inzidenz: 179

 

Der Krisenstab im Landratsamt unter Vorsitz des Landrats analysiert und bewertet regelmäßig die Entwicklung der Neuinfektionen sowohl hinsichtlich ihrer räumlichen Verteilung als auch der betroffenen Altersgruppen und etwaigen Clustern in Einrichtungen. Dabei ist festzustellen, dass die Weihnachtsfeiertage und Silvester das Infektionsgeschehen deutlich beschleunigt haben. Die meisten Neuinfektionen sind in den vergangenen 14 Tagen bei den 20- bis 30-Jährigen, den 50- bis 60-Jährigen und den Über-80-Jährigen zu verzeichnen. Über 80 Prozent aller Neuinfektionen der vergangenen zwei Wochen betreffen Menschen außerhalb von Einrichtungen, die übrigen Infizierten leben in Altenpflegeeinrichtungen. Grundsätzlich handelt es sich trotz Lockdown weitgehend um diffuses Infektionsgeschehen quer durch den gesamten Kreis und alle Bevölkerungsschichten unabhängig von Geschlecht, Ethnie oder Kulturkreis. In einzelnen Kommunen, in denen jüngst ein rapider Anstieg der Infektionszahlen stattfand, lässt sich dies auf Corona-Ausbrüche in Einrichtungen zurückführen.

 

Die Situation in den drei Häusern der Kliniken Ostalb bleibt angespannt, aber noch beherrschbar. Die Beschäftigten in den COVID-Isolier- und -Intensivstationen betreuen derzeit 80 Patientinnen und Patienten, darunter auch beatmete Schwerstfälle. „Dies ist für das Klinik-Personal sowohl physisch als auch psychisch enorm belastend“, weiß Landrat Dr. Bläse, der sich persönlich in den Kliniken ein Bild von der Lage gemacht und mit den Beschäftigten gesprochen hat.

 

Abstands- und Hygieneregeln weiterhin einhalten und Regelungen des Lockdown beachten

„Die Corona-Pandemie hat uns auch weiterhin fest im Griff! Die allmählich anlaufenden Impfungen geben uns allen endlich eine Perspektive. Wir müssen uns aber darauf einstellen, dass wir noch viele Wochen und Monate die geltenden Abstands- und Hygieneregeln beachten müssen. Lassen Sie uns weiterhin durchhalten, bis wir alle, die sich freiwillig impfen lassen wollen, auch impfen können“, so der Appell des Landrats, der gleichzeitig alle Bürgerinnen und Bürger ermutigt, sich auch tatsächlich impfen zu lassen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht.

 

Wie kommt man zum Kreisimpfzentrum?

Adresse und Anfahrt:

Kreisimpfzentrum (KIZ) Ostalbkreis

Ulrich-Pfeifle-Halle

Parkstraße 15

73430 Aalen

 

Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ab Hauptbahnhof Aalen:

  • ZOB Aalen, Bussteig 2, Buslinie 31 (OVA) bis zur Haltestelle Greut
    Von der Haltstelle „Greut“ ca. 280 m Fußweg bis zum Kreisimpfzentrum. Der Bus verkehrt werktags tagsüber halbstündlich ab ZOB.
     
  • Die ca. 500 m von der Ulrich-Pfeifle-Halle entfernte Bushaltstelle Stadthalle/Limesmuseum ist werktags tagsüber im 20-Minuten-Takt an den ZOB mit mehreren OVA-Linien angebunden.
     
  • Verbindungssuche über die elektronische Fahrplanauskunft www.efa-bw.de

Bundesweiter Lockdown bis 31. Januar 2021 verlängert

Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben sich darauf verständigt, die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu verlängern und teilweise auch zu verschärfen. Nach den Beratungen betonte die Bundeskanzlerin, dass es Ziel bleibe, die 7-Tage-Inzidenz auf unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken.

Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen
Homepage der Bundesregierung
Homepage der Tagesschau

Neue Corona Verordnung 16.12.2020 bis 10.01.2021

Das Land hat die Regelungen zum bundesweiten Lockdown in die neue Corona-Verordnung eingearbeitet. Ab dem 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 gelten zu den bereits bestehenden Regelungen in Baden-Württemberg (u. a. Ausgangsbeschränkung) folgende weitere Einschränkungen:
 
Schulen und Kitas
Schulen und Kitas wurden vorzeitig schon am 16. Dezember geschlossen. Für Eltern, deren Eltern an ihrem Arbeitsplatz unabkömmlich sind, wurde eine Notbetreuung organsiert.
 
Einzelhandel
Der Einzelhandel muss ab dem 16. Dezember weitgehend schließen. Die Lieferung und Abholung von Speisen bleiben weiter möglich.
Nicht betroffen von der Schließung sind:

  • der Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte für Lebensmittel und Direktvermarkter von Lebensmitteln (z.B. Hofläden)
  • Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen, Kfz-Werkstätten und Fahrradwerkstätten
  • Banken und Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte
  • der Weihnachtsbaumverkauf
  • der Großhandel
 

Weihnachten
Über die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember wird es weiter Ausnahmen von den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für private Feiern geben. Änderungen je nach Entwicklung der Infektionslage vorbehalten.
Möglich sind Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis.
Der engste Familienkreis bedeutet:
Angehörige desselben Haushaltes, Ehegatten, unverheiratete Lebenspartner/innen und Partner/innen, Verwandte gerader Linie sowie Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zählen nicht zur Gesamtpersonenzahl hinzu. Die Begrenzung auf maximal zwei Haushalte ist an den Weihnachtstagen für Familientreffen aufgehoben.
 
Silvester
Der Verkauf sowie das Abbrennen von Pyrotechnik im öffentlichen Raum ist generell verboten. Die geltenden Ausgangsbeschränkungen gelten auch über den Jahreswechsel.

 

Die FAQ des Landes finden Sie hier

Bundesweiter Lockdown vom 16.12.2020 bis 10.01.2021

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 einen bundesweiten Lockdown durchzuführen. Lediglich zu Weihnachten gelten gesonderte Regelungen.

Hier erhalten Sie ausführliche Informationen:
Homepage der Bundesregierung
Homepage der Tagesschau

Hier finden Sie den Beschluss von Bund und Ländern vom 13.12.2020.